Donnerstag, 25. Oktober 2007

was will gott? was will ich?

es stresst mich so...
mir faellt auf das immer wenn miene verbindung zu gott nich so geil is irgendwie alles bergab geht...vorallem meine noten in der schule...
bild ich mir das nur ein oder ist das wirklich so??
mal ganz ehrlich...so letztes jahr um die zeit war ich uebel am sack..meine beziehung zu gott bestand quasi nich mehr un was hatte ich fuer noten?? 4er im besten fall...5- im schlechtesten...und jetzt hock ich schon wieder auf so ner scheisse da..
ich weiss, das das was ein emnsch kann eigentlich nicht in noten gemessen werden kann (sonst bin ich wohl wirklich einer der bloedsten menschen auf dieser welt)...aber leider schaut danach heute jeder..und da faengts problem an...wie soll ich in meinem leben jemals irgendwo hinkommen wenn ich SO weitermach?
gott...mit dem soll ich zeit verbringen..mit dem soll ich reden..seine befehle soll ich befolgen...
aber welche zeit?? ich mein, ich verbring nicht freiwillig 10 stunden am tag in der schule...ich rede mit ihm..hab aber das gefuehl ich blubber an ne wand hin und mir hoert keiner zu...seinen befehlen wuerd ich sogar gerne folgen, dann wuesste ich wenigstens mal wos hingeht..aber ich bekomm ja keine..ich hoer ja nichts von ihm! ich bekomm ja keine antworten!
ich soll die vergangenheit loslassen..
wie denn wenn ich nie wirklich die chance dazu bekomm alles ganz zu klaeren, bzw manche leute mir diese chance einfach nicht geben? wie soll ich loslassen wenns einfach nicht abgeschlossen ist? WER kann sowas?? das kann niemand, also ich schon gar nicht!
und es gibt ja nicht nur gott in meinem leben...es gibt noch freunde die ich nicht vernachlaessigen will (wobei ich das wahrscheinlich sowieso schon tu), es gibt nen freund zu dem ich auch nich sagen kann und will "hey, jetzt sehn wir uns mal eben ne woche nich, weil ich muss jetzt mit gott reden". es gibt pflichten die ich erledigen muss, es gibt dinge wo ich mitarbeite, es gibt auch noch ein paar kleine hobbies die ich hab (tut mir ja wirklich leid).
I´m only human...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hay Lizzy !!!

das was jetzt kommt is zwar nich von mir, aber ich habs mal gelesen, für gut befunden und darum aufbewahrt. Hoffe das passt hierher und für Dich.

Stefan

---------------------------------------

Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.
Psalm 25,16

Eigentlich sollte ich sie besuchen, die kranke und verbitterte Frau. Ich sollte ihr ein nettes Wort sagen. Oder mit Paula, unserer dreijährigen Enkelin, ein Lied singen. Zwar ist sie nicht allein. Ihre Kinder und Enkelkinder wohnen auch im Haus. Aber einsam muss sie sein. Immer, wenn ich an ihrem Fenster vorüberkomme, ist der Fernseher an. Frühmorgens. Spät am Abend. Doch ich schaffe den Schritt über ihre Türschwelle nicht. Meine Hemmschwelle ist zu groß.

Einsam. Auch der Psalmist hat dieses Problem. Ebenso mancher Mensch heute. Unverstanden. Ungeliebt. Alleingelassen. Vielleicht mitten in der Familie. Am Arbeitsplatz. Oder sogar in einer christlichen Gemeinde.

Fachleute behaupten, dass die Zahl auch junger Menschen, die sich einsam fühlen, immer größer wird. Paradox. Medien sind doch darauf getrimmt, Menschen zu unterhalten. Sich unterhalten, auch das wird leicht gemacht. Aber scheinbar löst moderne Kommunikationstechnik nicht das Grundproblem.

Warum der Psalmist sich einsam fühlt lässt der Vers offen. Im Textzusammenhang fallen mir aber zwei Dinge auf: Sein Verhältnis zu Gott ist gestört. Und: Das Zusammenleben mit seinen Mitmenschen ist belastet. Immerhin herrscht nicht totale Funkstille zwischen ihm und Gott. Aber die Verbindung ist gestört. Er hat Sehnsucht nach Gott. Darum sagt er: „Nach dir, Herr, verlanget mich.“ Der Verfasser des Psalms weiß: Sein eigenes Verhalten hat mit dem gestörten Verhältnis zu tun. Die „Sünden seiner Jugend“ belasten ihn. Er kann das Unrecht von damals nicht vergessen. Verdrängen klappt auch nicht. Wieder gut machen - geht nicht.

Das kaputte Verhältnis zu Gott - eine Ursache der Einsamkeit? Ich meine, ja!
Als Geschöpf brauche ich Tuchfühlung zu meinem Schöpfer. Wie ein Säugling zur Mutter. Ohne deren tägliche Liebe fehlt dem Kleinstkind alles. Selbst wenn es alles hat. Falsch verstandene Mündigkeit gegenüber Gott ist zersetzend. So empfindet es der Dichter. Mir geht das auch so. Ohne ihn bin ich abgetrennt von meiner Lebensquelle. Vom Lebensziel. Ich schmore im eigenen Saft.

Nun ist beim Psalmisten aber auch noch das Zusammenleben mit seinen Mitmenschen belastet. Vielleicht ist er ganz oben angekommen. Er bestimmt die großen Linien in Politik, Wirtschaft und Kultur. Überall hat er Feinde. Kaum Freunde. Viele Neider. Er ist einsam. Aber er will sich nicht an diesen Zustand gewöhnen. Er leidet darunter. Die momentane Situation soll nicht chronisch werden. Er will sich nicht isolieren. Nicht völlig isoliert werden. Das Plaudern und Lächeln will er nicht völlig verlernen. Er will nicht zum komischen Kauz verkümmern. Darum wendet er sich an Gott. Er sagt: „Gott, wende dich zu mir! Lass mich nicht allein. Ich brauch dich.“

In alphabetischer Reihenfolge schüttet er all sein Elend vor Gott aus. Nachahmenswert! Er redet sich all seine Ängste und all sein Versagen vom Herzen. Und dabei trifft er auf das Herz Gottes. Kommunikation von Herz zu Herz ist das beste Herzmittel gegen Einsamkeit. Dabei fehlt auch die Bitte um Vergebung nicht. Der Beter hat zwar keinen Anspruch darauf. Erhält er sie, ist das ein Geschenk.

Damit auch mein Verhältnis zu Gott und Menschen geordnet werden kann, hat Jesus die Einsamkeit der Trennung von Gott auf sich genommen. Er hat solche Isolierung nie verursacht. Nie gekannt. Bis er am Kreuz die Not seiner Verlassenheit aus sich herausschrie. Durch Jesus weiß ich mich von Gott geliebt. Nun muss ich nicht mehr einsam sein. Möchte nicht Anlass zu Isolierung geben. Möchte lernen, Schranken zwischen Menschen abzubauen. Und dazu doch auch Tür- und Hemmschwellen überschreiten.

ben hat gesagt…

Mir fällt da spontan die Story von Hiob ein. ;-)
Besser die Schlussfolgerung seiner Kumpels. Die ist nämlich: Wer Leid hat, der hat auch Sünde getan.
Gott zeigt da aber deutlich, dass Leid nicht unbedingt mit Sünde zusammen hängen muss. Gott geht manchmal nur mit uns in die Schule. Er will uns nicht fertig machen, sondern uns was beibringen. Nur was?

Da kann dir keiner helfen. DAS siehst du erst später.
Erwarte nicht zu viel von dir. Es ist wichtig mit Gott zu reden und gerade dann, wenn die Wand nicht plötzlich mit sprechen anfängt. Warte nicht auf die laute bebende Stimme. Gott zeigt sich oft darin, das er uns lenkt und wir es erst später schnallen. So geht's mir!